In hochgelegenen Gebieten sowie auf der Alpensüdseite hingegen sind Tage mit Nebel weit weniger häufig, in den Sommermonaten sogar äusserst selten.
Grafik: Anzahl Tage pro Monat mit Nebel, Durchschnitt der Periode 1981-2000. Als Tag mit Nebel gilt, wenn an einem der drei täglichen Beobachtungsterminen (Morgen, Mittag, Abend) Nebel geherrscht hat.
In den letzten Jahren etwas weniger Nebel im Herbst
Der „Nebelstandort“ Zürich-Kloten verzeichnete in den letzten 15 Jahren während der Herbstmonate September bis November durchschnittlich 24 Tage mit Nebel. In den Jahrzehnten zuvor, in der Periode 1971-1990, waren es hingegen durchschnittlich 30 Tage. Eine Linderung in der Nebelbelastung ist hier also durchaus zu erkennen. Und wohlgemerkt: Als Tag mit Nebel gilt, wenn an einem der drei täglichen Beobachtungsterminen (Morgen, Mittag, Abend) Nebel geherrscht hat. Als Nebel gelten Verhältnisse mit Sichtweite kleiner 1 km. Ein Tag, an dem sich der Nebel am frühen Vormittag auflöst und dann herrlicher Sonnenschein herrscht, geht ebenfalls als Tag mit Nebel in die Statistik ein. Nicht alles hier Erwähnte heisst trüb und grau von früh bis spät. Auf der anderen Seite werden Tage mit Hochnebel, also nicht aufliegendem Nebel, in der Statistik meist nicht als Nebeltage erfasst, da die Sichtweite oft grösser als 1 km ist.
Grafik: Anzahl Tage mit Nebel im Herbst für die Jahre 1971-2007 am Messstandort Zürich-Kloten
