Sehr kalter Beginn, dann Tauwetter
Abb 1: Neuschnee in Locarno-Monti am 5. Februar 2010 (Foto: MeteoSvizzera).
Kaltes Winterwetter vom 10. bis 16. Februar
Am 10. Februar gelangte mit der Bise arktische Kaltluft in die Schweiz, welche im Mittelland bis am 12. Februar verbreitet 5 bis 15 cm Schnee brachte. Während über der Alpennordseite meist hochnebelartige Bewölkung lag, schien in den Gipfelregionen der Nordalpen, im Wallis und in Graubünden vom 12. bis 16. Februar meist die Sonne. Die Temperaturen lagen im Norden fast stets unter dem Gefrierpunkt. Vielerorts wurden in dieser Zeitspanne die Tiefstwerte des Monats erreicht. Im Mittelland erreichten diese meist -10 bis -15 Grad. Im Mittel über die sieben Tage wurden im Norden 4 bis 8 Grad unternormale Temperaturen gemessen. Dank dem Schutz der Alpen betrug das Wärmedefizit in der Südschweiz weniger als 1 Grad.
Aus Südwesten wechselhaft und mild.
Ab dem 17. Februar herrschten überwiegend milde, südwestliche Winde, die wechselweise Südföhn und Störungsdurchgänge zur Folge hatten. Vor allem im Süden, im Westen und im Nordwesten fiel an einzelnen Tagen reichlich Niederschlag. Die Schneefallgrenze lag meist zwischen 800 und 1400 m. In der letzten Februarwoche stiegen die Tageshöchsttemperaturen auf der Alpennordseite und vor allem in den Südföhntälern öfters auf Werte von 10 bis 16 Grad an.
Stand: 25. Februar 2010, Klimadienste MeteoSchweiz
Die hier publizierten Zahlen sind vorläufige Werte, da nicht alle Messungen der MeteoSchweiz zum Zeitpunkt der Erstellung zur Verfügung standen. Im monatlichen Witterungsbericht sind diese Werte aufdatiert. Der Flash darf unter Quellenangabe „MeteoSchweiz“ ohne Einschränkungen weiterverwendet werden.
